Recycling Gold+Silber
„Jan Spille ist so etwas wie ein Vorkämpfer in Sachen nachhaltiger Schmuck.“
ZEIT
Recycling Gold + Silber
wiedergewonnenes Gold aus Upcycling
Wir verarbeiten RECYCLING GOLD + SILBER. Dafür gewinnen wir gemeinsam mit einer deutschen Scheideanstalt reine Edelmetalle aus Altgold und Altsilber zurück. In unseren Hamburger Werkstätten fertigen wir daraus neue Schmuckstücke – Urban Mining in Hamburg.
UPCYCLING + KREISLAUFSYSTEM + HAMBURG
Goldgewinnung im Recycling-Kreislauf
Wir kaufen regelmäßig alten Schmuck, Barren und Münzen von unseren Kund:innen an. Die Gold- und Silberlegierungen werden gesammelt und anschließend ohne Qualitätsverlust in reines Gold, Silber und Kupfer getrennt.
Umweltstandards
RECYCLING GOLD + SILBER macht bereits vorhandene Ressourcen erneut nutzbar – und vermeidet so den Einsatz von neu gewonnenem Gold und Silber:
- Keine giftigen Chemikalien gelangen in die Umwelt
- Weniger hoher Energieaufwand
- Kein hoher Wasserverbrauch
- Weniger Abfallstoffe
Transparenz & Zertifizierung
Für unser Goldrecycling arbeiten wir eng mit einer deutschen Scheideanstalt zusammen. Sie ist nach dem RJC (Responsible Jewellery Council) Code of Practices und dem RJC Chain-of-Custody-Standard zertifiziert und verfügt über den LBMA Good-Delivery-Status. Damit erfolgt die Verarbeitung des Post-Consumer-Materials innerhalb unseres Recyclingkreislaufs nach unabhängig geprüften Standards. Da es sich um bereits im Umlauf befindliches Altgold und Altsilber handelt, ist eine Rückverfolgbarkeit bis zur ursprünglichen Mine nicht möglich.
URBAN MINING – HAMBURG!
Gold im Kreislaufsystem
Wir kaufen Altgold und Altsilber fast ausnahmslos von unseren eigenen Kund:innen. Auf diese Weise stellen die „Kund:innen von heute“ die Materialien zur Verfügung, die sich unsere „Kund:innen von morgen“ zu Schmuck verarbeiten lassen.
Warum ist Recycling so wichtig?
Im konventionellen Goldbergbau sind Umweltzerstörung, soziale Ausbeutung und Kinderarbeit weit verbreitete Probleme. Gemeinsam mit unseren Freund:innen entlang der Lieferketten wollen wir die Situation für Mensch und Umwelt grundlegend verbessern.
Wie entstehen die Goldfarben?
Aus dem reinen Gold und Silber werden mit Zusatzmetallen verschiedene Goldlegierungen hergestellt, z.B. 585 und 750 Grüngold // Gelbgold // Roségold // Rotgold oder Weißgold. Unsere Kund:innen entscheiden selbst, welche individuelle Goldfarbe sie in ihren ganz persönlichen Schmuckstücken tragen wollen!
Welche Zusatzmetalle werden verarbeitet?
Derzeit gibt es noch nicht alle Metalle in allen Rohstoff-Konzepten oder noch nicht in ausreichender Menge. Die verschiedenen RECYCLING Gold + Silberlegierungen werden zusätzlich mit RECYCLING SILBER + KUPFER + PALLADIUM legiert. Diese Zusatzmetalle stammen immer aus unserem GOLD-KREISLAUFSYSTEM – teilweise aus Mengenausgleich.
Direkt-Recycling
Ihr habt Altgold und Altsilber, dass Ihr direkt – ohne Umwege – in neue Schmuckstücke verarbeiten lassen wollt? Kein Problem! Zeigt uns euer Material und wir schauen gemeinsam was wir damit möglich machen können.
Häufige Fragen zu Recycling Gold
Recycling-Gold ist Gold, das bereits einmal im Umlauf war und erneut für die Schmuckherstellung verwendet wird. Nach der Raffination besitzt es dieselbe Qualität und Reinheit wie neu gewonnenes Gold. Das Gold stammt beispielsweise aus altem Schmuck, Zahngold, Industrieanwendungen oder Goldanlageprodukten. In einer Scheideanstalt werden die verschiedenen Metalle voneinander getrennt und zu Feingold mit einem Goldgehalt von 99,9 Prozent aufbereitet. Dieses Feingold dient anschließend als Grundlage für neue Schmucklegierungen. Gold kann nahezu unbegrenzt recycelt werden, ohne an Qualität oder Wert zu verlieren. Deshalb bleibt dieser wertvolle Rohstoff dauerhaft im Materialkreislauf erhalten und trägt dazu bei, vorhandene Ressourcen sinnvoll weiter zu nutzen.
In unserer Goldschmiede ist Recycling-Gold eines von mehreren verantwortungsvollen Rohstoffkonzepten. Alternativ verarbeiten wir auch Fairtrade Gold und Fairmined Eco Gold. Welches Material am besten passt, entscheiden unsere Kund:innen gemeinsam mit uns – je nachdem, welche Herkunft und welche Werte ihnen besonders wichtig sind.
Ja. Recycling-Gold ist echtes Gold und unterscheidet sich nach der Raffination weder in seiner Qualität noch in seiner Reinheit von neu gewonnenem Gold. In einer Scheideanstalt wird das recycelte Gold eingeschmolzen und von allen Begleitmetallen getrennt. Das Ergebnis ist Feingold mit einem Goldgehalt von 99,9 Prozent. Aus diesem Feingold entstehen anschließend neue Schmucklegierungen wie 585er oder 750er Gelbgold, Roségold oder Weißgold. Der Begriff „Recycling-Gold“ beschreibt ausschließlich die Herkunft des Materials. Die Qualität des Goldes bleibt unverändert. Goldatome unterscheiden sich nicht danach, ob sie ursprünglich aus einer Mine stammen oder bereits einmal zu Schmuck verarbeitet wurden.
Ja. Recycling-Gold ist ein sinnvoller Bestandteil eines verantwortungsvollen Umgangs mit Edelmetallen, weil bereits vorhandenes Gold im Materialkreislauf bleibt und immer wieder neu verarbeitet werden kann. Recycling-Gold allein kann die globalen Herausforderungen des Goldabbaus jedoch nicht lösen. Weltweit stammt nur rund ein Viertel des Goldes aus Recycling. Etwa drei Viertel werden weiterhin aus Minen gewonnen. Der Bedarf an neu gewonnenem Gold bleibt deshalb bestehen. Zudem verbessert Recycling-Gold weder die Arbeits- und Lebensbedingungen im Bergbau noch unterstützt es die Menschen in den Abbauregionen direkt. Deshalb verstehen wir Recycling-Gold als sinnvolle Ergänzung zu Fairtrade Gold und Fairmined Eco Gold. Während Recycling vorhandene Ressourcen schont, schaffen fair gewonnene Edelmetalle konkrete ökologische und soziale Verbesserungen in den Herkunftsländern.
Recycling-Gold kostet in der Regel nicht weniger als neu gewonnenes Gold. Der Materialpreis richtet sich in erster Linie nach dem aktuellen Goldkurs und nicht nach der Herkunft des Goldes. Ob ein Schmuckstück aus Recycling-Gold, Fairtrade Gold oder Fairmined Eco Gold gefertigt wird, hat deshalb nur einen geringen Einfluss auf den eigentlichen Goldpreis. Unterschiede entstehen vor allem durch die Verarbeitung, die Legierung, das Design und den handwerklichen Aufwand. Wenn du bereits Altgold besitzt, kann dessen Materialwert häufig auf ein neues Schmuckstück angerechnet werden. So bleibt dein Gold im Materialkreislauf und kann gleichzeitig den Materialwert deines neuen Schmucks reduzieren.
Recycling-Gold ist ein sinnvoller Bestandteil eines verantwortungsvollen Umgangs mit Edelmetallen, weil bereits vorhandenes Gold im Materialkreislauf bleibt und immer wieder neu verarbeitet werden kann. Recycling-Gold allein kann die globalen Herausforderungen des Goldabbaus jedoch nicht lösen. Laut dem World Gold Council stammten 2025 rund 1.404 der weltweit 5.002 Tonnen Gold – also etwa 28 Prozent – aus Recycling. Der überwiegende Teil wird weiterhin aus Minen gewonnen. Der Bedarf an neu gewonnenem Gold bleibt deshalb bestehen. Zudem verbessert Recycling-Gold weder die Arbeits- und Lebensbedingungen im Bergbau noch unterstützt es die Menschen in den Abbauregionen direkt.
Deshalb verstehen wir Recycling-Gold als sinnvolle Ergänzung zu Fairtrade Gold und Fairmined Eco Gold. Während Recycling vorhandene Ressourcen schont, schaffen fair gewonnene Edelmetalle konkrete ökologische und soziale Verbesserungen in den Herkunftsländern.
Das hängt davon ab, welchen Aspekt von Nachhaltigkeit du betrachtest. Recycling-Gold schont Ressourcen, weil bereits vorhandenes Gold wiederverwendet wird. Dadurch sinkt der Bedarf an neu abgebautem Gold aus konventionellem Bergbau. Fairtrade Gold und Fairmined Eco Gold werden zwar ebenfalls neu gewonnen, jedoch unter hohen sozialen und ökologischen Standards. Sie verbessern die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Kleinbergbau und schaffen einen direkten positiven Beitrag für Mensch und Umwelt. Da weltweit nur ein Teil des Goldbedarfs durch Recycling gedeckt werden kann, bleibt verantwortungsvoll gewonnenes Gold auch in Zukunft wichtig. Recycling-Gold sowie Fairtrade Gold und Fairmined Eco Gold verfolgen deshalb unterschiedliche Nachhaltigkeitsansätze und ergänzen sich sinnvoll.
Nein. Recycling-Gold, Fairtrade Gold und Fairmined Eco Gold verfolgen unterschiedliche Rohstoff- und Nachhaltigkeitskonzepte. Welches Material besser passt, hängt davon ab, welche Aspekte den Kund:innen besonders wichtig sind. Recycling-Gold hält bereits vorhandene Edelmetalle im Materialkreislauf und trägt dazu bei, den Bedarf an neu abgebautem Gold aus konventionellem Bergbau zu verringern. Fairtrade Gold und Fairmined Eco Gold werden zwar neu gewonnen, stammen jedoch aus verantwortungsvoll arbeitenden Kleinbergbaukooperativen. Durch faire Bezahlung, höhere Umweltstandards und langfristige Partnerschaften leisten sie einen direkten Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Abbauregionen.
Deshalb verarbeiten wir bewusst alle drei Rohstoffkonzepte. Gemeinsam mit unseren Kund:innen finden wir heraus, welches Material am besten zu ihren persönlichen Vorstellungen und Werten passt.
Nicht unbedingt. Der Begriff „Recycling-Gold“ ist nicht gesetzlich geschützt und wird unterschiedlich verwendet. Manche Hersteller nutzen Gold aus altem Schmuck, Münzen oder Industrieanwendungen. Dieses Material wird häufig als Post-Consumer-Recycling bezeichnet. Andere verwenden Produktionsreste oder überschüssiges Material aus der Schmuckherstellung. Dabei handelt es sich um sogenanntes Pre-Consumer-Recycling. Auch eingeschmolzene Goldbarren oder Anlagegold können als Recycling-Gold gelten. Deshalb lohnt es sich, nach der Herkunft des verwendeten Goldes zu fragen. Transparente Lieferketten und nachvollziehbare Angaben schaffen Vertrauen.
In unserer Goldschmiede haben wir einen eigenen Materialkreislauf etabliert. Wir kaufen alten Schmuck, Münzen und andere Goldgegenstände von unseren Kund:innen an. Das Gold wird professionell aufbereitet und anschließend zu neuen Schmuckstücken verarbeitet. So bleibt das Material im Kreislauf und kann von einer Generation von Kund:innen an die nächste weitergegeben werden.
Unser Recycling-Gold stammt überwiegend aus Altgold und Altsilber, das wir von unseren Kund:innen ankaufen. So entsteht in unserer Goldschmiede ein eigener Materialkreislauf, in dem vorhandene Edelmetalle immer wieder für neuen Schmuck genutzt werden. Für die Aufbereitung arbeiten wir seit vielen Jahren mit einer deutschen Scheideanstalt zusammen, die wir auch persönlich besucht haben. Dort werden die alten Legierungen in ihre einzelnen Bestandteile wie Gold, Silber und Kupfer getrennt und zu reinen Edelmetallen raffiniert. Diese Edelmetalle verarbeiten wir anschließend in unseren eigenen Werkstätten zu neuen Schmucklegierungen und fertigen daraus neue Schmuckstücke. Die gesamte Lieferkette ist dabei transparent und nachvollziehbar. In manchen Fällen ist auch ein Direktrecycling möglich.
Wenn es technisch sinnvoll ist, verarbeiten wir das Gold unserer Kund:innen ohne den Umweg über die Scheideanstalt direkt zu einem neuen Schmuckstück. So bleibt nicht nur das Edelmetall erhalten, sondern auch ein Teil seiner persönlichen Geschichte.
Wir verwenden Recycling-Gold, weil Gold ein wertvoller Rohstoff ist, der sich nahezu unbegrenzt wiederverwenden lässt. Vorhandene Edelmetalle bleiben so im Materialkreislauf und können zu neuen Schmuckstücken verarbeitet werden. Besonders bei der Umarbeitung von Altgold unserer Kund:innen entstehen dabei Schmuckstücke mit einer ganz persönlichen Geschichte. Recycling-Gold allein kann den weltweiten Goldbedarf jedoch nicht decken. Ein großer Teil des benötigten Goldes stammt weiterhin aus dem Bergbau.
Deshalb bleibt auch verantwortungsvoll gewonnenes Gold wichtig. Aus diesem Grund bieten wir unseren Kund:innen verschiedene verantwortungsvolle Rohstoffkonzepte an: Recycling-Gold, Fairtrade Gold und Fairmined Eco Gold. Recycling-Gold hält vorhandene Ressourcen im Kreislauf. Fairtrade Gold und Fairmined Eco Gold schaffen zusätzlich konkrete ökologische und soziale Verbesserungen in den Abbauregionen. Gemeinsam finden wir heraus, welches Material am besten zu den persönlichen Vorstellungen und Werten unserer Kund:innen passt.
Ja. Recycling-Gold unterscheidet sich nach der Raffination weder in seiner Reinheit noch in seiner Qualität von neu gewonnenem Gold. In der Scheideanstalt wird das Gold vollständig von anderen Metallen getrennt und zu Feingold mit einer Reinheit von 99,9 Prozent aufbereitet. Anschließend entstehen daraus neue Schmucklegierungen wie 585er oder 750er Gelbgold, Weißgold oder Roségold.
Der einzige Unterschied liegt in der Herkunft des Rohmaterials. Ob das Gold ursprünglich aus einer Mine stammt oder bereits einmal verarbeitet wurde, hat keinen Einfluss auf seine Eigenschaften oder seine Langlebigkeit.
Ja. In vielen Fällen können wir alten Schmuck, Münzen oder andere Goldgegenstände zu einem neuen Schmuckstück umarbeiten oder das enthaltene Gold für ein neues Schmuckstück nutzen. Ob eine direkte Umarbeitung möglich ist oder das Gold zunächst in einer Scheideanstalt aufbereitet werden sollte, hängt von der Legierung, dem Zustand des Materials und dem gewünschten Schmuckstück ab. Das prüfen wir gemeinsam mit unseren Kund:innen in einem persönlichen Beratungsgespräch.
Besonders schön ist, dass dabei nicht nur das Edelmetall erhalten bleibt. Oft bleibt auch die persönliche Geschichte mit dem neuen Schmuckstück verbunden.