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Faire Bergbaureise Elbe Gold Silber

Elbe

Unser ELBE Gold + Silber stammt aus verschiedenen Kieswerken entlang der Elbe.

Deutschland

Elbe Gold + Silber

Wir verarbeiten ELBE GOLD+SILBER aus der Elbe. Um herauszufinden wie die Edelmetalle auf ökologische Weise gewonnen werden können haben wir verschiedene Kieswerke in Deutschland besucht. Seit langer Zeit gibt es keine wirkliche Goldgewinnung mehr bei uns, umso mehr freuen wir uns als Hamburger heute Gold und Silber aus der Elbe verarbeiten zu können.

Kieswerk von Elbe Gold, Besuch von Jan Spille
Faire Bergbaureise-Stempel Deutschland

Kieswerke

Die Kieswerke befinden sich entlang der Elbe. Das Gold wird im Fluss und seinen Uferregionen gewonnen. Als Nebenprodukt in der Kiesproduktion müssen keine zusätzlichen Ressourcen aufgewendet werden. Die Gewinnung findet unter hohen Sozial- und Umweltstandards und zu 100% ökologisch korrekt statt – ohne giftige Chemikalien wie Quecksilber und Cyanid. Wer auf regionale Produkte und auf Hamburg steht, entscheidet sich für ELBE Gold + Silber.

Bergbaureise Deutschland

entlang der Elbe und ihrer Uferregionen

Das Gold stammt ursprünglich aus dem Erzgebirge und wurde durch verschiedene Nebenflüsse in die Elbe gespült. Auf unseren Reisen haben wir den Weg des Goldes entlang der Elbe nachverfolgt – bis zu uns nach Hamburg!

In Deutschland wird schon lange kein Gold und Silber mehr unter wirtschaftlichen Aspekten gewonnen. Das war in früheren Jahrhunderten anders. Im Laufe der deutschen Geschichte wurde immer wieder in verschiedenen Regionen Gold- und Silberbergbau betrieben. Der Abbau fand weitestgehend unter sehr schlechten sozialen Bedingungen statt und auch der umweltschädigende Quecksilberbergbau ist hierzulande seit mehr als fünfhundert Jahren belegt. Heute sind zumeist nur noch einzelne Hobbygoldschürfer unterwegs, die an Flüssen wenige Goldflitter mit Waschschüsseln auswaschen.

Aber ab jetzt gibt es wieder Gold und Silber aus deutschen Flüssen. Die Initiative geht auf die Technische Universität in Aachen zurück und ist eine Antwort auf die weltweit katastrophalen Auswirkungen im konventionellen Goldbergbau. Das Konzept wurde in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt und basiert auf der Goldgewinnung als Beiprodukt in der Sand- und Kiesproduktion. In den vergangenen Jahren haben sich immer mehr Kieswerke der Initiative angeschlossen und gewinnen heute 100% ökologisches Gold u.a. an Rhein, Main, Donau, Isar, Eder und jetzt auch wieder an der Elbe.

Auf den Spuren des Elbegolds besuchen wir verschiedene Akteure entlang der Elbe. Wir sprechen mit Bergbauingenieuren, Wissenschaftlern und Hobbygoldschürfern, um den Weg des Goldes zu rekonstruieren.

Die Forschungsreise ist für uns aus historischer sowie zeitgenössischer Perspektive besonders spannend. Schließlich haben wir bis eben noch nicht mal vermutet, dass es wirklich Gold bei uns in Hamburg gibt. Tatsächlich sind aber Goldfunde in der Elbe bis kurz vor die Hamburger Stadtmauern wissenschaftlich belegt. Das Gold wurde von der Natur über Jahrmillionen vorwiegend im Erzgebirge, aber auch im Riesengebirge ausgewaschen und über Nebenflüsse in die Elbe gespült. Seitdem hat sich das Flussbett der Elbe regelmäßig verändert. Daher findet man das Gold heute nicht nur im Fluss, sondern auch in den angrenzenden Uferregionen.

Besonders spannend ist unser Besuch in den Kieswerken, wo uns die Bergbauingenieure zeigen, wie deutsches Flussgold gewonnen wird. Das Gold ist ein Beiprodukt aus der Sand- und Kiesproduktion. Der Kies wird in einer großen Sandgrube abgebaut und über lange Förderbänder zur Anlage transportiert. Durch Rüttelverfahren und Aussieben findet eine Schwerkraft-Trennung des Erdreichs in unterschiedliche Körnungen statt. Der ganz feine Sand wird schließlich mit Waschrinnen und Rütteltischen ausgewaschen – bis der reine Goldsand übrig bleibt.

Die Gewinnung in den Kieswerken erfolgt in der Schwerkraftmethode zu 100% ökologisch – ohne giftige Chemikalien. Außerdem müssen für das Abfallprodukt Gold keine zusätzlichen Ressourcen bewegt werden, denn der Kies wird ohnehin abgebaut. Als regionales Produkt entfallen darüber hinaus klimaschädigende Transportwege. Aus sozialer Perspektive ist das Gold ebenso unbedenklich, da die Arbeiter:innen in den Kieswerken nach westlichen Arbeitsstandards arbeiten und entlohnt werden.

Am Ende unsere Forschungsreise wollen wir natürlich auch noch herausfinden, ob man Gold in Hamburg finden kann. Mit dem ganzen Team haben wir viel Spaß beim Goldwaschen am Hamburger Elbstrand. Allerdings mit sehr dürftigen Ergebnissen. Worüber wir aber auch nicht wirklich verwundert sind, da in einem Kieswerk für 1g Gold durchschnittlich 200 000 Tonnen Gestein durchgewaschen werden. Dafür hätten wir wohl noch sehr lange waschen müssen!

So gesehen solltet ihr euch genau überlegen, wie sinnvoll es ist euren persönlichen Goldrausch an der Elbe auszutoben …oder ihr kommt besser gleich zu uns!

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SUPPORT OF MINING

Für die umweltgerechte Goldgewinnung in der Kiesproduktion wurde die Technische Universität in Aachen 2008 mit dem Umweltpreis Rheinland Pfalz ausgezeichnet. Wir würden uns wünschen, dass ihre Form der ökologischen Goldgewinnung weiter Verbreitung findet. Allerdings wird das Konzept, in Anbetracht der sehr überschaubaren Goldmengen, nur eine Antwort auf die Probleme im globalen Goldbergbau sein können.

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Klimaneutrales Reisen

Auf unseren Bergbaureisen sind die Folgen des Klimawandels mittlerweile allgegenwärtig und nehmen direkten Einfluss auf die Lebenssituation in den Minenregionen. Daher ist es für uns selbstverständlich die „Grundsätze für Nachhaltiges Reisen“ einzuhalten. Neben der Unterstützung lokaler Strukturen und dem Umweltschutz vor Ort, machen wir CO2-Kompensationen für alle unsere Geschäftsreisen!